Der CHROMA-Test

In meiner Praxis arbeite ich mit dem CHROMA-Test, da dieser einen detailreichen Blick in die Lebensgemeinschaft der Dünndarmmikrobiota erlaubt.

Schematische, verniedlichte 2-dimensionale Darstellung eines Dünndarms und seiner Bakterien.


Was macht den CHROMA-Test so besonders?

Der CHROMA-Test ist die erste präzise und zuverlässige Analyse, mit der sich der aktuelle Zustand des Dünndarms bestimmen lässt – also genau dort, wo Gesundheit beginnt.

Warum wird der Dünndarm untersucht – und nicht der Dickdarm oder der Stuhl?

Der Dünndarm ist mit rund 6,5 Metern der längste und wichtigste Teil unseres Verdauungssystems. Hier findet die eigentliche Verwertung der Nahrung statt:

Lebenswichtige Nährstoffe werden aufgenommen – und viele Substanzen sogar direkt im Dünndarm gebildet.

Dafür sorgen Milliarden von Mikroorganismen (Mikrobiota), die in der Dünndarmschleimhaut leben und mit uns in enger Symbiose arbeiten.

Im Dickdarm dagegen wird die Verdauung lediglich abgeschlossen – dort entstehen keine lebenswichtigen Stoffe mehr.

Warum ist der CHROMA-Test genauer als eine Stuhl- oder Mikrobiomanalyse?

Klassische Stuhltests oder 16s-Gen-Sequenzierungen untersuchen die sogenannte Fäkal-Mikrobiota – also die Bakterien im Stuhl.

Diese geben aber keinen direkten Aufschluss über den Dünndarm, wo die entscheidenden Stoffwechselprozesse stattfinden.

Der CHROMA-Test analysiert dagegen die Mikroben im Dünndarm selbst und liefert damit wesentlich aussagekräftigere Ergebnisse.

Welche wichtigen Substanzen entstehen im Dünndarm?

Im Dünndarm werden viele Stoffe gebildet, die für unsere Gesundheit unverzichtbar sind – zum Beispiel:

  • Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12, D und K)
  • Aminosäuren
  • Neurotransmitter wie Serotonin
  • Hormone
  • körpereigene antibakterielle Stoffe (natürliche „Antibiotika“)
  • kurzkettige Fettsäuren und Phospholipide
  • Signalmoleküle und genetische Informationen

Diese Substanzen versorgen alle Organe und Gewebe im Körper – darum spielt der Dünndarm eine zentrale Rolle für Gesundheit und Regeneration.

Wie wird der Zustand des Dünndarms bestimmt?

Die Analyse erfolgt mit modernster Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) – dem internationalen Goldstandard zur Bestimmung von Mikroben.

Diese Methode wird seit Jahrzehnten in Laboren weltweit eingesetzt und gilt als besonders präzise.

Wie läuft die Probenentnahme ab?

Der CHROMA-Test ist kein Stuhltest, sondern ein Trockenbluttest.

Dafür werden nur ein paar Tropfen Kapillarblut (z. B. aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen) auf einen Teststreifen gegeben.

Nach dem Trocknen wird die Probe ins Labor geschickt.

Wie lange ist die Probe haltbar?

Die Trockenblutprobe bleibt bis zu 4 Wochen stabil – ganz unabhängig von Temperatur oder Jahreszeit – und kann in dieser Zeit exakt ausgewertet werden.

Wann liegt das Ergebnis vor?

In der Regel erhält man das CHROMA-Test-Ergebnis nach ca. 14 Werktagen.

Wie hilft mir das Ergebnis weiter?

Das Ergebnis zeigt präzise, wie es um das Dünndarm-Milieu steht.

So kann ein individuelles Therapie- und Behandlungskonzept erstellt werden, das gezielt auf die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora ausgerichtet ist – einfach im Alltag umsetzbar und meist mit spürbar schnellen Erfolgen. (Quelle: www.chromatest.de)

Hand, die im Begriff ist, sich eine Lanzette zur Blutabnahme in den Finger zu stechen.

Welche Fragen 
beantwortet der Chroma-Test

• Wie ist der aktuelle Zustand meiner Leitkeimflora (z. B. Laktobazillen, Bifidobakterien usw.)?

• Liegt bei mir möglicherweise eine Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO = Small Intestinal Bacterial Overgrowth) vor?

• Oder handelt es sich eher um eine Mangel-Dysbiose? (Die Symptome können sich ähneln.)

 

 

 

 

 

• Werden in meinem Dünndarm ausreichend Phospholipide gebildet, die für den Fettsäure-Status der Zellmembranen und den Schutz von Zellen und Nerven wichtig sind?

• Besteht eine Belastung durch Pilze wie Candida oder Aspergillus?

• Gibt es Hinweise auf virale Belastungen (z. B. Herpes Simplex, Epstein-Barr-Virus, Cytomegalie)?

• Finden sich Keime, die belastende Endotoxine produzieren?

• Deuten die Werte auf ein sogenanntes „Leaky-Gut-Syndrom“ (erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut) hin?

 

 

• Wie gut kann mein Körper Histamin abbauen? (Histaminase-Aktivität = Fähigkeit zum Histaminabbau)

• Gibt es Hinweise auf eine Belastung mit Parasiten?

• In welchem Zustand befindet sich meine Gallenfunktion?

• Lassen sich Hinweise auf versteckte Zahnherde erkennen (z. B. Kieferostitis, NICO)?

• Und vieles mehr, das sich aus der Kombination der einzelnen Werte im CHROMATEST ableiten lässt. 

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